New York stand schon länger auf meiner Reise-Bucket-Liste. Im Winter 2005 hätte es auch fast geklappt, jedoch wollte ich dann aber doch lieber für das erste Mal im Sommer hin und somit wurde es vertagt.
Dennoch stand fest, dass wenn Amerika wieder ein Thema sein würde, sollte New York unbedingt mit dabei sein und zu gerne wollte ich auch mal einen Roadtrip machen. Im August 2012 war es dann für beides soweit.
TAG 1 - TAG 5
Die ersten 5 Tage unserer Reise verbrachten wir in New York. Für das erste Mal finde ich 5 Tag eine gute Dauer, denn wir waren viel zu Fuss unterwegs und wenn man wieder kommen möchte gibt es dann immer noch viel zusehen.
Wir haben uns grössten Teils in Manhattan aufgehalten und deshalb auch dort ein Hotel gewählt. Wir logierten in einem Hotel (heisst heute U Hotel) an der 5th Avenue / Ecke 35th St, dass somit ganz in der Nähe des Empire State Building liegt.

Wir haben uns die typischen Sehenswürdigkeiten angeschaut und waren auch Shoppen. Hier unsere persönlichen Tipps:
- Aussichtsplattformen: Unterdessen war wir auf allen 3 Aussichtsplattformen und jede hat seine Vorzüge. Wenn es nach mir geht hat das Empire State Building das Nostalgie Flair, das Rockefeller die Beste Aussicht (Central Park und Empire State Building) und das WTC ist das modernste. Wenn ich mich aber für eines entscheiden müsste, würde ich das Rockefeller aufgrund der Aussicht und mein Freund das Empire State Building aufgrund seines Flairs wählen.
- Brooklyn Bridge: Vom Empire Fulton Ferry Park hat man eine tolle Sicht auf die Brooklyn Bridge.
- Chelsea Market / High Line: Im Chelsea Market gibt es unzählige Köstlichkeiten zu kaufen, bringt unbedingt Hunger mit. Die High Line ist eine 2.3km lange nicht mehr genutzte Güterzugstrasse die 2006 zu einer Parkanlage umgebaut wurde. Hier kann man gut verweilen und sich die Köstlichkeiten aus dem Chelsea Market schmecken lassen, denn sie liegen dicht beieinander.
- Flughafentransfer: Vom Flughafen JFK sind wir mit dem SuperShuttle nach Manhattan gefahren. Das hat für mich einfach viel zu lange gedauert und ich glaube wir waren an jedem Terminal, bis der Super Shuttle voll war und es endlich Richtung Manhattan losging.
- Freiheitsstatue: Es gibt die Möglichkeit in die Krone hinaufzusteigen, diese Tickets muss man jedoch im Voraus buchen und man sollte unbedingt darauf achten, dass der Name auf den Tickets identisch mit dem Namen im Reisepass ist. Zur Krone hinauf führt eine schmale Treppe mit 354 Stufen, nur für schwindelfreie Personen gedacht. Bei den Tickets für die Krone ist auch der Sockel mit inbegriffen, es geht hier 215 Stufen hinauf. Hier gibt es jedoch, wenn man sehr lieb fragt, die Möglichkeit einen Aufzug zu nehmen.
- Joggen: Wenn ihr gerne Joggen geht, dann müsst ihr unbedingt eine Runde im Central Park einplanen. Wir sind eine ganze, gross Runde gelaufen und das ergaben dann rund 10km. Auf der ganzen Strecke waren wir nie alleine unterwegs. Die Umgebung und die Stimmung sind einfach toll um Laufen zu gehen.
- Lage des Hotels: Wir hatten seit 2012 drei verschiedene Hotels. Das U Hotel an der 35th St/5th Ave, das Yotel an der 41st St / 10t Ave und the Strand an der 37th St zwischen 5th Ave und 6th Ave. Mir persönlich gefällt die Lage in der zwischen des Empire State Building und Times Square besser als an der 41st St /10th Ave. Und die Rooftopbar vom the Strand mit der Aussicht auf das Empire State Building ist auch echt toll,
- National September 11 Memorial and Museum: Besucht neben dem Memorial auch unbedingt das Museum, denn dies ist unglaublich eindrücklich.
- Stadtteile: Wir haben uns beim ersten Mal fast nur in Manhattan aufgehalten. Man sollte aber wenn man Zeit hat, sich auch die anderen Stadtteile anschauen.
- Shopping: Wir waren in beiden grösseren Outletzentren (Jersey Garden und Woodbury Common). Hier würde ich das Woodbury Common bevorzugen, weil mir die Art mit den einzelnen Häuschen besser gefällt als ein einzelnes grosses Gebäude. Für die Anfahrt in dieses Outlet empfehle ich, wenn ihr zu zweit seid, ein Auto zu mieten, denn das ist uns gleich teuer gekommen wie wenn wir mit dem Coach hin wären. Ebenfalls ist man mit einem Auto zeitlich flexibler und wir konnten unsere Einkäufe auch immer wieder im Auto deponieren.
TAG 6
Von New York ging es mit einem Inlandflug weiter nach Atlanta. Hier übernahmen wir den Mietwagen, einen Mitsubishi Endeavor und mein allererster Roadtrip begann. Wir fuhren gleich los in Richtung Orlando und denn da wir keine Übernachtung gebucht hatten, wollten wir etwa auf halber Strecke übernachten. Zuerst fuhren wir in Richtung Osten ans Meer. Für das Mittagessen machten wir einen Stopp an einem der vielen Food-Exits entlang des Highways. Nach Savannah fuhren wir weiter nach Jacksonville Beach und hier haben wir auch übernachtet.
TAG 7
Für uns ging es früh morgens weiter, denn unterwegs nach Orlando wollten wir noch ein paar Stopps einlegen. Etwa 14 Meilen nach Jacksonville Beach liegt das North Beach Guana River Preserve bei dem wir den ersten Stopp einlegten um uns einen wunderschönen einsamen Strand anzuschauen. Auch dem Fort Castillo de San Marcos National Monument in St. Augustin haben wir einen Besuch abgestattet. Den restlichen Tag haben wir dann in Orlando ausklingen lassen.
TAG 8
Von Orlando aus fuhren wir ein Stück zurück nach Daytona. Hier gibt es die Möglichkeit auf einer markierten Strecke mit dem Auto direkt auf dem Standstrand zufahren. Das wollten wir mit unserem Mietwagen unbedingt ausprobieren.
Ebenfalls haben wir uns den Daytona International Speedway angeschaut. Wir hätten nicht gedacht. dass die Strecke an gewissen Stellen so steil ist.
Zurück in Orlando hatten wir dann sogar noch Zeit um im Orlando Vineland Premium Outlet shoppen zugehen.
TAG 9
Auf der Fahrt Richtung Naples haben wir Stopps in Pine Island und Sanibel eingelegt, beides liegt bei Cape Coral. Die Insel Sanibel ist berühmt für ihre schönen Strände, an denen es die grössten Muschelvorkommen der USA gibt. Leider hat es für meinen Geschmack auch ziemlich übel gerochen.
In Naples angekommen blieb noch genügend Zeit um durch dieses herzige Städtchen zu schlendern. Hier hatten wir kein Hotel gebucht, sondern wollten spontan mal in einem Motel übernachten. Da unsere Ansprüche an Sauberkeit jedoch relativ hoch sind, war das wohl unsere letzte Nacht in einem Motel.
TAG 10
Die Fahrt von Naples nach Key West wird uns auf jeden Fall immer unvergesslich bleiben. Wir waren nach Miami eines der wenigen Autos welches Richtung Key West fuhr. Es kamen uns aber sehr viele Auto entgegen, teils schwer beladen mit ihrem wichtigsten Hab und Gut, weil sie auf das Festland wollten. Dies war auch verständlich, denn Hurrikan Isaac war auf dem Weg.
Im Hotel angekommen wurde uns aber gesagt, dass es für uns sicher sei und somit erkundeten wir Key West. Uns war es aber echt mulmig dabei, weil die Ladenbesitzer dabei waren mit Brettern ihre Läden zu verbarrikadieren. Als wir zurück im Hotel waren, lag ein Informationsschreiben in unserem Zimmer. Wir sind dann gleich zur Rezeption und hatten erfahren, dass wenn wir jetzt nicht abreisen würden, wir bis Montagabend bleiben mussten, da bei einem Hurrikan die Brücken zwischen den Inseln nicht befahrbar sind. Somit reisten wir noch spät abends zurück nach Miami (Hotel in Miami Downtown).
Echt schade. Aber wir werden Key West und auch die Keys sicherlich ein anderes Mal noch besuchen.
TAG 11 - TAG 17
Am nächsten Tag hätten wir gerne Miami erkundet, jedoch war das Wetters aufgrund des Hurrikans stürmisch und nass. Wir verbrachten die Zeit im Hotel und wagten uns nur kurz hinaus um etwas zu essen zu holen. Die wenigen Minuten reichten aber völlig aus um uns total durch zu nässen, denn ein Regenschirm macht bei einem solch stürmischen Wetter absolut keinen Sinn.
Den darauffolgenden Tag verbrachten wir im Sawgrass Mills beim Shoppen, weil das Wetter noch immer sehr stürmisch war. Hier empfiehlt es sich genügend Zeit einzuplanen, denn dieses Outlet ist riesig und für uns gab es viele gute Läden. Und natürlich ist es hier im Gegensatz zu der Schweiz echt preiswert.
Am dritten Tag in Miami war dann prächtiges Wetter und wir erkundeten Fort Lauderdale. Wir haben einige riesige Villen gesehen und die dazugehörigen Boote. Echt sehr eindrücklich. Ebenfalls sind wir am Abend noch nach Miami Beach gefahren, weil wir für den Rest der Reise dort ein Hotel gebucht hatten.
In Miami Beach bin ich an einem Morgen sehr früh eine 5km Runde joggen gewesen. Ein tolles Erlebnis, denn bis dahin war ich noch nie an einem Strand Joggen. Jedoch wäre es besser gewesen, aber am Vortag nicht Cocktails zu trinken gewesen. Hier müsst ihr echt aufpassen, auf den Getränkekarten standen bei uns jeweils keine Preise und da hilft auch 2 für 1 nichts. Als die Rechnung kam sind wir aus allen Wolken gefallen.
Da wir mehrere Tage in Miami sowie Miami Beach verbrachten machten wir auch zwei Ausflüge in den Everglades National Park.
An einem Tag sind wir Airboat fahren gewesen. Das Airboat fahren hat mir sehr gefallen, jedoch finde ich die Attraktionen, die nach dem Airboat fahren noch angeboten wurden, echt nicht nötig.
Am anderen Tag sind wir zum Royal Palm Visitor Center gefahren, dort gibt es zwei Trails den Anhinga Trail und den Gumbo Limbo Trail. Da es aber es sehr heiss war, sahen wir kaum Alligatoren, denn bei dieser Hitze bleiben diese lieber unter Wasser.
Gefahren Strecken:
- Atlanta - Jacksonville Beach = ca. 400 Meilen
- Jacksonville Beach - Orlando = ca. 150 Meilen
- Orlando - Naples = ca. 280 Meilen
- Naples - Key West = ca. 240 Meilen
- Key West - Miami = ca. 170 Meilen
Gesamthaft gefahrene Meilen rund 1700 Meilen

Hotels:
- U Hotel, New York
- Holiday Inn Express, Jacksonville Beach
- Springhill Suites Marriott, Orlando
- ein Motel in Naples
- Southernmost Hotel, Key West
- Kimpton EPIC Hotel, Miami Downtown
- Ocean Five Hotel, Miami Beach
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